Wegbeschreibung

Kalkofenrundweg

Streckenlänge: 10 km.



Start ist der „Back Drive in“ der Bäckerei Englert, in Elztal-Dallau. Das Backwaren-Verkaufsgebäude liegt direkt an der Bundesstraße B27 zwischen Mosbach und Buchen im südlichen Odenwald. Unter der Woche kann dort ab 05:00 Uhr, Sonn- und Feiertags ab 07:00 Uhr eingekauft oder gefrühstückt werden. Ebenso können in diesem Zeitraum die Startkarten erworben werden.

Gut gestärkt überqueren wir an der Ampel die Bundesstraße und beginnen unseren Wanderweg. Nach der Sparkasse rechts einschlagend, an der Kirche vorbei, geht es bergwärts, immer links haltend, der Beschilderung folgend zu einem Treppenaufgang. Dieser kann, durch einen kleinen Umweg der Kirchenstraße folgend, umgangen werden.



Danach haben wir auch schon den Ortsausgang erreicht.

Über Felder und Wiesen geht es, noch immer leicht ansteigend, einen geteerten Weg weiter. Nach rund einem Kilometer haben wir den ersten Anstieg beendet und werden durch einen herrlichen Blick über den Odenwald belohnt. Etwas weiter wird uns ein weiterer leichter Anstieg entlang des Waldes durch das fröhliche lautstarke Vogelgezwitscher erleichtert.



Nach einem weiteren Kilometer machen wir eine Kehre nach links. In der Nähe sehen wir die „Hochhäuser“ der Mosbacher Waldstadt. Die darauffolgende Kehre nach rechts, führt uns, bevor wir den Waldausläufer betreten, an einer Waldlaube vorbei. Diese lädt uns zum rasten ein und beschenkt uns, bei guter Fernsicht, mit einem grandiosen Blick über den Odenwald.

Wir gehen weiter und erreichen eine Kreuzung. Der Wegweiser führt uns hier nach links. Am Ausgang der kurzen Waldstraße sehen wir, unseren Augenschein über den Horizont gerichtet, links die Ortschaft Sulzbach und ganz rechts die Betriebsstätten von Mosbach-Bergfeld. Den ersten geteerten Weg nach rechts, halten wir den Rollstuhlfahrern, die ebenfalls diesen permanenten Wanderweg genießen möchten, vor und nehmen erst den darauffolgenden Feldweg.



Auf diesem haben wir dann gleich, diesem Wanderweg den Namen gebenden, ersten Kalkofen erreicht. Die dort aufgestellte Informationstafel erklärt uns die Funktion des Ofens und der Gebrauch des erzeugten Produktes. Auch wenn uns der Genuss der Strecke davon ablenkt, sollten wir nicht vergessen, nach den Selbstkontrollen Ausschau zu halten.


Am Ende des Feldweges halten wir uns links. Der für Rollstuhlfahrer erwähnte Weg führt hier gerade aus. An der nächsten Kreuzung geht es rechts ab. Durch, je nach Jahreszeit, blühenden Raps, Getreide- oder Maisfelder, wandern wir, nun wieder leicht ansteigend, der nächsten Wegkreuzung zu. Hier geht es nach links und gleich darauf rechts in einen Feldweg. Bei trockenem Wetter ist dieser auch mit einem motorisierten Rollstuhl problemlos zu bewältigen.



Am Feldrain entlang, der im Sommer ausreichend kühlenden Schatten wirft, erreichen wir wieder einen geteerten Weg, dem wir nach links folgen. Rechts haltend noch immer leicht ansteigend erreichen wir den Römerweg.

Auf der Rundbank unter dem Birnbaum ausruhend, können wir im Norden die höchste Erhebung des Odenwaldes, den Katzenbuckel, sehen.



Dem alten Wegweiserstein folgend, geht es Bergab in Richtung Neckarburken.

Ist es der Duft der blühenden Rapsfelder, der Ruf des Kuckucks aus dem nahen Wäldchen, der weite Ausblick, oder der zweite Kalkofen, der uns mehr beindruckt? Auch dieser wurde in mühevoller und aufwändiger Arbeit in seinen ursprünglichen Zustand zurückversetzt und durch einen Wetterschutz für nachfolgende Generationen haltbar gemacht. Die hier aufgestellten Bänke und der wundervolle Blick laden uns wieder zu einer Rast ein.





Serpentinenartig führt der Weg ins Tal.


Am Ortseingang führt uns die Straße rechts weiter bis kurz vor die Bundesstraße 27.


Direkt an der Bundesstraße können wir Überbleibsel aus der Römerzeit, dem Limes zugehörend, sehen.

Der Lessingstraße folgend, erreichen wir, bevor Sie nach rechst ansteigt, einen Abzweig, der uns parallel zur B 27, weiterführt.



Schon nach kurzer Zeit erreichen wir auf diesem schmalen Weg den Ortseingang von Dallau. Links haltend führt uns der Weg bis an die Bundesstraße.

Den rechten Gehweg benutzend, haben wir schon bald die Ampel erreicht, die uns die Überquerung zu unserem Ausgangspunkt gefahrlos ermöglicht.


Der Ausgangspunkt liegt bei 189 m ü.NN. Der höchste Punkt (335 m) liegt auf dem kurzen Waldstück, das uns zum ersten Kalkofen führt. Von dort aus geht es wieder langsam Bergab auf Höhe 290 m ü.NN. Danach wieder leicht Bergauf auf zum Römerweg, der 328 m hoch liegt. Von dort aus dann Bergab nach Neckarburken bis auf 191 m. Von dort kurz auf 200 m aufwärts um dann ständig abwärts auf den Ausgangspunk zu führen.


Gott zum Gruß gut zu Fuß

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